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In Zukunft sicher: Weiterbildungen in Informations- und Cybersicherheit an bayerischen Hochschulen

Wie sich die Cyber-Bedrohungslage wandelt
IT-Risiken heute

Cyberangriffe entwickeln sich rasant weiter und sie treffen deutsche Unternehmen so häufig und professionell wie nie zuvor. 2024 verzeichnete die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) (https://www.bka.de/Cybercrime) einen neuen Höchststand an Cyberstraftaten. 131.391 Fälle wurden in Deutschland verübt, zusätzlich kamen 201.877 Taten aus dem Ausland. Mithilfe von neuen Geschäftsmodellen wie Fraud-, Ransomware- oder Phishing-as-a-Service sowie KI-Technologien wird der Betrug professioneller und gleichzeitig niedrigschwelliger für jeden verfügbar.

Warum kleine und mittlere Unternehmen besonders anfällig sind

Während Angriffe komplexer werden, geraten vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zunehmend unter Druck, denn über 80 % der Ransomware-Angriffe zielen auf sie ab. Dabei fehlt es vor allem KMUs an Kenntnissen über die allgemeine Cyberbedrohungslage, essenziellen Präventionsmaßnahmen und eine realistische Einschätzung des eigenen Risikoprofils.

Diejenigen KMUs, die bereits Problembewusstsein entwickelt haben, stehen vor praktischen Hürden. Ihnen fehlt die Orientierung, wo sie überhaupt anfangen sollen. Die Umsetzung regulatorischer Standards wie IT-Grundschutz oder ISO/IEC 27001 sind für Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden meist zu komplex und setzen Strukturen voraus, die dort schlicht nicht existieren.

Ein realistischer und wirksamer Ansatz für KMU ist daher der gezielte Aufbau von internem Wissen und die Weiterbildung der Mitarbeitenden. Die NIS‑2-Richtlinie richtet sich an Unternehmen ab 50 Beschäftigten und legt fest, dass diese ein systematisches Risikomanagement zur Cybersicherheit implementieren. Sie sieht unter anderem zehn Risikomanagement-Maßnahmen vor, die Unternehmen dabei unterstützen sollen, Cybervorfälle zu verhindern und ihre Auswirkungen zu minimieren. Eine dieser Maßnahmen richtet sich dabei gezielt an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Themen wie Cyberhygiene sowie Schulungen zu Phishing, Social Engineering und aktuellen Bedrohungen. So können KMU auch ohne eigenen großen IT-Betrieb ein wirksames Sicherheitsniveau erreichen und ihre Cyberresilienz nachhaltig stärken.

Das Berufsfeld IT-Sicherheit: Aufgaben und Mehrwert

Um die steigenden Cyberrisiken wirksam abzufedern, setzen Unternehmen auf IT-Sicherheitsspezialistinnen und -spezialisten. Sie sind die Expertinnen und Experten, die digitale Systeme schützen, Risiken erkennen und Sicherheitsmaßnahmen umsetzen. Ihre Aufgabe reicht von der Überwachung des Netzwerkverkehrs über Risikobewertungen und Implementierung von Sicherheitsprotokollen bis hin zur Schulung von Mitarbeitenden, um menschliches Versagen als Angriffsvektor zu minimieren.

IT-Spezialistinnen und -spezialisten gewährleisten damit nicht nur die Kontinuität des Geschäftsbetriebs und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, sondern sichern die gesamte IT-Infrastruktur eines Unternehmens. Wer in der IT-Sicherheit arbeitet, braucht technisches Wissen, strategisches Denken sowie ständige Aufmerksamkeit und bildet sich dafür regelmäßig weiter, etwa durch Kurse, Zertifikate oder durch praktische Erfahrung.

Für wen sind IT-Weiterbildungen an HAWs geeignet?

Die Weiterbildungsangebote im Bereich Cyber- und IT-Sicherheit an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften richten sich an ein breites Spektrum von Fachkräften. Dazu zählen:

  • Absolventinnen und Absolventen ingenieurwissenschaftlicher oder technischer Studiengänge
  • Fachkräfte der Fachinformatik und Informationstechnik
  • Software- und Systementwicklerinnen und -entwickler
  • Fach- und Führungskräfte in technologieintensiven Unternehmen

Ziel ist es, sowohl Einsteigerinnen und Einsteigern in die spezialisierten Felder der Informationssicherheit als auch erfahrenen Fachkräften die Möglichkeit zu bieten, ihre Kenntnisse auszubauen und auf die aktuellen sowie zukünftigen Anforderungen der Branche vorzubereiten.

Praxisnahe Weiterbildung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften

Das Aufgabenfeld von IT-Sicherheitsspezialistinnen und -spezialisten kann je nach Unternehmensgröße von sehr breit gefassten Zuständigkeiten bis zu klar abgegrenzten, spezifischen Verantwortungsbereichen reichen. Für jeden dieser Anwendungsfälle bieten die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) passgenaue Weiterbildungen an, die praxisnah, aktuell und anwendungsorientiert sind.

Ansichtsbild Cybersecurity im Fokus
Wissenschaftlich fundiert & praxisnah kombiniert

IT-Weiterbildungen an Hochschulen verbinden wissenschaftliche Fundierung mit direkter Praxisrelevanz und unterscheiden sich damit deutlich von vielen anderen Anbietern. Teilnehmende profitieren von praxisnahen Fallbeispielen, realen Angriffsszenarien und dem Zugang zu echten Industrienetzwerken.

 

 

 

Inhalte abgestimmt auf reale Anforderungen

Dank enger Kooperationen mit Wirtschaft, Verwaltung und KRITIS-Betreibern werden die Inhalte gezielt auf die tatsächlichen Bedarfe von Unternehmen, insbesondere KMU und öffentlichen Einrichtungen, abgestimmt. Zudem fließt anwendungsorientierte Forschung direkt in Lehre und Weiterbildung ein, sodass neue Technologien und Methoden sofort beruflich verwertbar sind.

Zugang zu modernsten Laboren & Testumgebungen

Spezialisierte Kompetenzzentren mit modernster Infrastruktur erlauben den direkten Umgang mit aktuellen Tools und Testumgebungen, die im Alltag sonst selten zugänglich sind.

Lehrende mit echter Industrieerfahrung

Lehrende verfügen über umfangreiche Industrie- und Praxisexpertise, sodass die Teilnehmenden von Erfahrungen aus realen Cyberangriffen, Audits und Penetrationstests profitieren. Dank ihrer Agilität können HAWs zudem schnell auf neue Bedrohungen und Trends reagieren und Inhalte stets aktuell halten.

Passgenaue IT-Weiterbildungen für jedes Profil

Die Kombination aus Theorie, Praxis und Technologietransfer macht Weiterbildungen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften besonders geeignet für alle, die im dynamischen Feld der IT-Sicherheit beruflich durchstarten möchten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich dabei in verschiedenen Themenschwerpunkten spezialisieren.

Technische Cybersecurity & IT-Schutz

Dieser Schwerpunkt vertieft die technischen Grundlagen und Fähigkeiten, die für den Schutz von Netzwerken, Systemen und Anwendungen notwendig sind. Dazu gehören klassische Cybersecurity-Themen, IT-Security Engineering und Software Engineering. Der Masterstudiengang Cyber Security oder Zertifikatskurse wie Cyber Security Engineer bieten praxisnahe Einblicke in Angriffsszenarien, Sicherheitsarchitekturen und aktuelle Technologien.

Management & Strategie in der IT-Sicherheit

Hier liegt der Fokus auf der Planung, Steuerung und strategischen Absicherung von IT-Systemen in Unternehmen und Organisationen. Angebote wie IT-Projektmanagement, Prozessmanagement oder Strategy, Global Risk & Security Management vermitteln Fähigkeiten zur Leitung von Sicherheitsprojekten, Risikoanalyse und strategischen Entscheidungsfindung.

Regulierung, Compliance & rechtliche Aspekte

Dieser Bereich behandelt rechtliche Rahmenbedingungen, Standards und Vorschriften, die Unternehmen in der IT-Sicherheit beachten müssen. Kurse wie Internetrecht & IT-Sicherheit oder Compliance Manager richten sich an alle, die die Umsetzung von Datenschutz, regulatorischen Vorgaben und Sicherheitsrichtlinien professionell begleiten wollen.

Dauer und Formate der Weiterbildungen variieren. Neben mehrsemestrigen Masterprogrammen werden auch Zertifikatskurse oder kompakte Seminare ohne Abschluss angeboten.

Wer kann an Cybersecurity-Master- und Zertifikatsprogrammen teilnehmen?

Wer sich im Bereich Cybersecurity weiterbilden möchte, sollte je nach Programm bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Für Masterangebote ist in der Regel ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss erforderlich, ergänzt durch ein bis zwei Jahre einschlägige Berufserfahrung oder besonders gute Studienleistungen.

Zertifikatskurse sind dagegen meist offener gestaltet: Hier können je nach Angebot auch Berufstätige ohne Hochschulabschluss teilnehmen, wobei praktische Erfahrung im IT-Bereich von Vorteil ist. So bieten die Programme sowohl akademisch qualifizierten Fachkräften als auch praxisorientierten IT-Spezialistinnen und -Spezialisten flexible Einstiegsmöglichkeiten.

Spezielle Angebote für Unternehmen – mehr als nur Weiterbildung

Neben passgenauen Qualifizierungen unterstützen Hochschulen Unternehmen mit praxisnahen Services zur Stärkung der digitalen Resilienz. Dazu gehören Workshops für und mit der Industrie, in denen aktuelle Sicherheitsfragen gemeinsam bearbeitet werden, sowie Sicherheitstests für Hersteller und Anwender von IoT-Geräten. Technologie-Transferzentren bieten zudem individuelle Beratungen und Kooperationsprojekte, um innovative Sicherheitslösungen direkt in Produkte und Prozesse zu integrieren.

Treten Sie mit unseren Weiterbildungsinstituten in Kontakt, um für sich persönlich oder für Ihr Unternehmen die besten Qualifizierungslösungen zu finden.

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